Lehrende
Prof. Rudolf Meister
Präsident der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
Professor für Klavier, Klaviermethodik und Kammermusik
Kontakt:
E-Mail: praesidium@muho-mannheim.de (nur dienstlich)
N7, 18
D - 68161 Mannheim
Tel: 0621/ 292-35 11
Fax: 0621/ 292-20 72
Biographie
Mit dem BBC Music Award (2018) wurde erneut die pianistisch-interpretatorische Qualität der Aufführungen Rudolf Meisters durch die Verleihung eines bedeutenden Preises gewürdigt. Schon 30 Jahre zuvor resümierte der Berliner Tagesspiegel: „....manchmal stimmt es eben doch: nomen est omen“.
Rudolf Meister trat weltweit als Solist mit mehr als 40 Orchestern auf – u. a. unter der Leitung seines Bruders Cornelius Meister – sowie als Kammermusiker mit Partnern wie Ulf Hoelscher, Isabelle van Keulen, Viviane Hagner, Marco Rizzi, István Várdai oder dem Leipziger Streichquartett und dem Mandelring Quartett. Dabei führten ihn seine Tourneen in Säle wie das Lincoln Center (New York), Tokyo Bunka Kaikan, Seoul Arts Center, Shanghai Oriental Art Center, ABC-Hall (Sydney), Salle Gaveau (Paris), Musikverein und Konzerthaus (Wien), Ateneul Român (Bukarest), Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie und Festspielhaus Baden-Baden sowie zum Rheingau Musik Festival und Schleswig-Holstein Musik Festival. Daneben entstanden zahlreiche CD-Einspielungen, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft.
Mit 26 Jahren wurde Rudolf Meister auf eine Professur an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim berufen, nachdem er bereits als Paul Badura-Skodas Assistent an der Wiener Musikhochschule gelehrt hatte. Seit 1997 führt er die Hochschule als mittlerweile dienstältester Rektor Deutschlands. Er unterrichtete als Gast an den wichtigsten außereuropäischen Musikhochschulen – u.a. The Juilliard School, New York, Yale University (School of Music), Beijing Central Music Conservatory und Seoul National University – sowie an zahlreichen Musikhochschulen in Europa. Daneben leitete er in 15 Ländern weltweit zahlreiche Meisterkurse. Seine Studierenden sind Preisträger bei wichtigen nationalen und internationalen Wettbewerben (unter anderem Internationaler Musikwettbewerb der ARD), und er ist auch selbst regelmäßig Juror derartiger Wettbewerbe. Er engagiert sich auch im Bereich der Studienvorbereitung, seine Vorstudierenden gewannen zahlreiche Preise bei internationalen Jugendwettbewerben sowie bei „ Jugend musiziert“ (u. a. 1. Preis Bundeswettbewerb Klavier Solo mit der Höchstpunktzahl).
Rudolf Meister ist Ehrenmitglied der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft. Er war Vorstandsmitglied der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK in den Jahren 2006 - 2008 und 2017 - 2020, Vorsitzender des Fachbeirats der Popakademie Baden-Württemberg und stellvertretender Vorsitzender der internationalen Vereinigung der führenden Mozart-Städte „Mozart-Wege“. Für sein umfassendes kulturelles Engagement wurden ihm die Ehrennadel der Stadt Goslar und die George Enescu-Medaille des Rumänischen Kulturinstituts verliehen.
Der 1963 in Heidelberg geborene Künstler schloss bereits als 20jähriger sein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit der Reifeprüfung ab (Prof. Konrad Meister). Ausgezeichnet durch mehrere Stipendien des österreichischen Bundesministers für Wissenschaft und Forschung setzte Rudolf Meister sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort (Prof. Paul Badura-Skoda). Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er bereits damals durch den Gewinn internationaler Wettbewerbe bekannt. An der New Yorker Juilliard School studierte Rudolf Meister als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes (Prof. Jacob Lateiner). Weitere Förderung erhielt er durch die Aufnahme in die Künstlerliste des Deutschen Musikrats.
Biographie (Kurzfassung)
Mit dem BBC Music Award (2018) wurde erneut die pianistisch-interpretatorische Qualität der Aufführungen Rudolf Meisters durch die Verleihung eines bedeutenden Preises gewürdigt. Schon 30 Jahre zuvor resümierte der Berliner Tagesspiegel: „...manchmal stimmt es eben doch: nomen est omen“.
Rudolf Meister trat weltweit als Solist mit mehr als 40 Orchestern auf – u. a. unter der Leitung seines Bruders Cornelius Meister – sowie als Kammermusiker mit Partnern wie Ulf Hoelscher, Isabelle van Keulen, Viviane Hagner, Marco Rizzi, István Várdai oder dem Leipziger Streichquartett und dem Mandelring Quartett. Dabei führten ihn seine Tourneen in Säle wie das Lincoln Center (New York), Tokyo Bunka Kaikan, Seoul Arts Center, Shanghai Oriental Art Center, ABC-Hall (Sydney), Salle Gaveau (Paris), Musikverein und Konzerthaus (Wien), Ateneul Român (Bukarest), Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie und Festspielhaus Baden-Baden sowie zum Rheingau Musik Festival und Schleswig-Holstein Musik Festival. Daneben entstanden zahlreiche CD-Einspielungen, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft.
Mit 26 Jahren wurde Rudolf Meister auf eine Professur an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim berufen, nachdem er bereits als Paul Badura-Skodas Assistent an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gelehrt hatte. Seit 1997 führt er die Hochschule als mittlerweile dienstältester Rektor Deutschlands.
- English versions below -
Pressestimmen:
...manchmal stimmt es eben doch: nomen est omen.
Der Tagesspiegel, Berlin
The performance was expert.
New York Times
His performance is a pleasure.
John Cage
Rudolf Meister ist schlechthin als aufregend zu bezeichnen.
Wiener Zeitung
Among the week's highlights was the excellently performed New York permiere of the suite from Ernst Krenek's „ Jonny spielt auf“ .
New York Post
Was Rudolf Meister auf dem Flügel zu sagen hat, sagt er mit Nachdruck. Lebhafte Gestaltungsfreude prägte den Klavierabend.
Berliner Morgenpost
Rudolf Meisters Fantasie stehen viele verschiedene Klangfarben zur Verfügung, wie bei einem Orchester. Sein Spiel ist lyrisch, sensibel und elegant, kann sich aber auch zu dramatischen Steigerungen aufschwingen. Dabei hat er immer ein überzeugendes Interpretationskonzept. Seine Aufführung von Liszts h-Moll-Sonate war sensationell.
Ongaku no tomo, Tokio
Übertreibungen hat er nicht nötig, seine Musik fließt warm und emotional in großen Linien. Das Publikum war begeistert.
Saegwang Piano, Seoul
Rudolf Meister has been hailed as one of the finest pianists of his generation, and in his recital he certainly lived up to that reputation. Canberra was very fortunate to hear him.
Canberra Times
Engagements als Solist unter anderem mit folgenden Orchestern:
Ausländische Orchester
Prager Symphoniker
Pilsener Radiophilharmonie
Wiener Kammerorchester
Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg
Symphonieorchester Novosibirsk
Staatsphilharmonie Krakau
Philharmonisches Orchester Gdansk
Staatsphilharmonie Banatul Timisoara
I Solisti di Perugia
Philharmonic Orchestra San Francisco
Korean National Symphony Orchestra
Korean Chamber Orchestra
Eurasian Philharmonic Orchestra
Bucheon Philharmonic Orchestra
Masan Philharmonic Orchestra
Deutsche Orchester
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Philharmonisches Staatsorchester Halle
Philharmonisches Orchester Dortmund
Neue Westfälische Philharmonie
Philharmonia Hungarica
Philharmonisches Orchester Erfurt
Philharmonisches Orchester Augsburg
Philharmonisches Orchester Heidelberg
Hofer Symphoniker
Vogtland Philharmonie
Nordwestdeutsche Philharmonie Herford
Neubrandenburger Philharmonie
Philharmonisches Orchester Zwickau
Göttinger Symphonie-Orchester
Philharmonisches Orchester des Theaters Vorpommern Greifswald/Stralsund
Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters Halberstadt
Orchester des Theaters für Niedersachsen Hildesheim
Orchester des Stadttheaters Gießen
Baden-Badener Philharmonie
Städtisches Orchester Pforzheim
Biography
With the BBC Music Award (2018), the pianistic and interpretative quality of Rudolf Meister’s performances was once again honoured with a major prize. Thirty years earlier, the Berlin daily Der Tagesspiegel had already played on his name (Meister being German for ‘master’): ‘…sometimes it really is true: nomen est omen’.
Rudolf Meister has performed worldwide as a soloist with more than 40 orchestras, including under the baton of his brother Cornelius Meister. As a chamber musician he has appeared with partners such as Ulf Hoelscher, Isabelle van Keulen, Viviane Hagner, Marco Rizzi, István Várdai, the Leipzig String Quartet and the Mandelring Quartet. His tours have taken him to venues such as Lincoln Center (New York), Tokyo Bunka Kaikan, Seoul Arts Center, Shanghai Oriental Art Center, ABC Hall (Sydney), Salle Gaveau (Paris), the Musikverein and Konzerthaus (Vienna), the Romanian Athenaeum (Bucharest), the Berlin Philharmonie, the Elbphilharmonie and the Festspielhaus Baden-Baden. He has also appeared at the Rheingau Musik Festival and the Schleswig-Holstein Musik Festival. In addition, he has made numerous CD recordings, including in collaboration with Deutsche Grammophon.
At the age of 26, Rudolf Meister was appointed professor at the Mannheim University of Music and Performing Arts, having previously taught at the Vienna University of Music as assistant to Paul Badura-Skoda. He has led the university since 1997 and is now Germany’s longest-serving rector. He has taught as a guest at the leading music schools outside Europe, including The Juilliard School (New York), Yale University (School of Music), the Central Conservatory of Music (Beijing) and Seoul National University. He has also taught at numerous music universities in Europe and has given many masterclasses in 15 countries around the world. His students have won prizes at major national and international competitions, including the ARD International Music Competition, and he himself regularly serves on the juries of such competitions. He is also committed to pre-college training. His pre-college students have won numerous prizes at international youth competitions and at ‘Jugend musiziert’, including 1st prize in the national competition for solo piano with the highest possible score.
Rudolf Meister is an honorary member of the International Max Reger Society. He was a member of the executive board of the Conference of Rectors of German Music Universities within the German Rectors’ Conference (HRK) from 2006 to 2008 and from 2017 to 2020. He has also served as chairman of the advisory board of the Popakademie Baden-Württemberg and as deputy chairman of ‘Mozart-Wege’, the international association of leading Mozart cities. In recognition of his wide-ranging cultural commitment, he was awarded the Badge of Honour of the City of Goslar and the George Enescu Medal of the Romanian Cultural Institute.
Born in Heidelberg in 1963, the artist completed his studies at the Hanover University of Music, Drama and Media at the age of just 20, graduating with the Reifeprüfung (artistic diploma) under Prof. Konrad Meister. Supported by several scholarships from the Austrian Federal Minister of Science and Research, Rudolf Meister continued his studies with Prof. Paul Badura-Skoda at the University of Music and Performing Arts Vienna. Even then, he became known to a wider public by winning international competitions. He went on to study with Prof. Jacob Lateiner at The Juilliard School in New York as a scholar of the German Academic Scholarship Foundation. He received further support through his inclusion in the artists’ roster of the German Music Council.
Short Biography
With the BBC Music Award (2018), the pianistic and interpretative quality of Rudolf Meister’s performances was once again honoured with a major prize. Thirty years earlier, the Berlin daily Der Tagesspiegel had already played on his name (Meister being German for ‘master’): ‘…sometimes it really is true: nomen est omen’.
Rudolf Meister has performed worldwide as a soloist with more than 40 orchestras, including under the baton of his brother Cornelius Meister. As a chamber musician he has appeared with partners such as Ulf Hoelscher, Isabelle van Keulen, Viviane Hagner, Marco Rizzi, István Várdai, the Leipzig String Quartet and the Mandelring Quartet. His tours have taken him to venues such as Lincoln Center (New York), Tokyo Bunka Kaikan, Seoul Arts Center, Shanghai Oriental Art Center, ABC Hall (Sydney), Salle Gaveau (Paris), the Musikverein and Konzerthaus (Vienna), the Romanian Athenaeum (Bucharest), the Berlin Philharmonie, the Elbphilharmonie and the Festspielhaus Baden-Baden. He has also appeared at the Rheingau Musik Festival and the Schleswig-Holstein Musik Festival. In addition, he has made numerous CD recordings, including in collaboration with Deutsche Grammophon.
At the age of 26, Rudolf Meister was appointed professor at the Mannheim University of Music and Performing Arts, having previously taught at the University of Music and Performing Arts Vienna as assistant to Paul Badura-Skoda. He has led the university since 1997 and is now Germany’s longest-serving rector.