Institut für Musikforschung - Aktuelles
7.04.2026
Aktuelle Veranstaltungen von "Wissenschaft um zwei" im Frühjahrssemester 2026
Die Reihe „Wissenschaft um 2“ präsentiert in lockerer Atmosphäre Gespräche von Vertreter:innen des „Instituts für Musikforschung“ mit Gästen über ebenso aktuelle wie populäre Fragen zur Musik in Theorie und Praxis. Die Veranstaltung hat kommunikativen Charakter: Alle Musikinteressierten können kommen und gehen, einfach zuhören oder selbst Fragen stellen und einen Kaffee dabei trinken. Herzlich willkommen!
Folgende Termine sind im Frühjahrssemester geplant:
Dienstag, 28. April 2026, 14.00 Uhr
Musizieren und Gedächtnis
Gast: Prof. Dr. Stefan Münzer
Gastgeberinnen: Prof. Dr. Martina Benz und Prof. Dr. Barbara Busch
→ Raum A 212, Hochschule, N7, 18, 68161 Mannheim, Eintritt frei
Wie kann Gedächtnispsychologie für das Lernen und Üben von Musik angewendet werden? Wir stellen eigene aktuelle Forschung zu Chunking-Prozessen und Übestrategien vor, beschreiben Herausforderungen dieser Forschung und möchten darüber ins Gespräch kommen, wie solche Erkenntnisse für die Instrumentalpädagogik informativ und anwendbar sein können.
Stefan Münzer ist Professor für Bildungspsychologie an der Universität Mannheim und forscht zu Lehr-Lernprozessen, u.a. zu selbstreguliertem Lernen, Raumkognition, digital gestütztem Lernen und Lernen von Musik.
Donnerstag, 28. Mai 2026, 14.00 Uhr
Splitter-Scherben-Fetzen, tropisches Paradies, Jodel-Wald und Kristallwelt. Schaffensprozess und kreative Welt beim späten Ligeti am Beispiel des Violinkonzerts
Gast: Prof. Dr. Volker Helbing
Gastgeber: Prof. Dr. Michael Polth
→ Raum A 212, Hochschule, N7, 18, 68161 Mannheim, Eintritt frei
Die reichhaltigen, zuweilen überquellenden verbalen Skizzen zu Ligetis Violinkonzert in der Paul Sacher Stiftung Basel gewähren profunde, wenn auch stichwortartige Einblicke in Ligetis kreative Welt, dokumentieren seine permanente Suche nach einer in sich stimmigen Satzfolge, seine ›synästhetische‹ Phantasietätigkeit, formale und dramaturgische Überlegungen sowie harmonische, melodische und rhythmische Konzepte. Gezeigt werden soll dies anhand exemplarischer Notizblätter sowie anhand besonders häufig wiederkehrender Stichworte.
Volker Helbing ist seit 2011 Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Forschungsschwerpunkte sind Musik des 20./21. Jahrhunderts (Debussy, Ravel, Eisler, Ligeti, usw.), Vokalpolyphonie um 1500 (Josquin, Pierre de la Rue) und Geschichte der Musiktheorie (Schwerpunkt Frankreich).
7.04.2026
Intuition oder Ratio – Symposium für Lehrende und Studierende künstlerisch-pädagogischer Praxis am 16. und 17.1.2026 in Augsburg
Im Januar 2026 fand ein Symposium mit dem Titel "Intuition oder Ratio?" am Leopold Mozart College of Music der Universität Augsburg in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim statt. Weitere Informationen hierzu können dem Veranstaltungsflyer sowie einem Bericht in üben & musizieren 2.26 entnommen werden
30.03.2026
Aktuelle Publikationen von Mitgliedern des Instituts
- Die Publikation Weltliche Vokalmusik des Barock von Panja Mücke und Elisabeth Schmierer (Hg.) ist im Laaber Verlag erschienen. Weitere Informationen auf der Internetseite des Verlags.
- Barbara Busch und Sebastian Herbst haben zusammen das Buch Zukunft Musikhochschule!? Impulse für Lehre, Forschung und Organisationsentwicklung im Schott Verlag herausgegeben. Weitere Informationen auf der Internetseite des Verlags.
- Die Dokumentation zur Studie MiKADO-Musik ist als Sonderausgabe von „üben & musizieren.research“ online erschienen.
08.01.2024
Auszeichnung der Masterarbeit von Stefanie Straubinger mit dem Franz-Schnabel-Preis
Der Mannheimer Altertumsverein von 1859 vergibt für herausragende Bachelor- und Masterarbeiten sowie für Dissertationen den Franz-Schnabel-Preis. Mit dem Preis werden junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und deren hervorragende Leistungen in wissenschaftlicher Erforschung und Darstellung von Themen zur politischen Geschichte sowie zur Sozial-, Wirtschafts-, Kultur- und Literaturgeschichte der Stadt Mannheim und der Region der ehemaligen Kurpfalz gefördert. Die Verleihung des Preises erfolgt alle zwei Jahre.
Am 7. Dezember 2023 erhielt Stefanie Straubinger den Preis für ihre musikwissenschaftliche Masterarbeit im Rahmen des Studiengangs Master of Education Musik zum Thema „Kirchenmusik im Nationalsozialismus in der Metropolregion Rhein-Neckar“ (Betreuerin: Prof. Dr. Panja Mücke).
08.01.2024
Prof. Dr. Panja Mücke wurde in den Beirat des DHI Rom berufen
Panja Mücke wurde vom Stiftungsrat der Max-Weber-Stiftung in den Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Historischen Instituts in Rom berufen. Der Beirat unterstützt und berät das DHI in allen wissenschaftlichen Belangen. Die Mitglieder treten einmal jährlich zu einer Sitzung im Institut zusammen, die Amtszeit beträgt vier Jahre.
28.06.2023
Prof. Dr. Panja Mücke wurde in in die Academia Europaea aufgenommen
Panja Mücke wurde 2023 in die Academia Europaea gewählt. Die Academia Europaea wurde 1988 auf Initiative der Royal Society in London und anderer nataionaler Akademien gegründet. Sie ist die einzige Wissenschaftsakademie mit Mitgliedern aus europäischen Staaten und aus anderen Nationen auf der ganzen Welt. Sie hat derzeit rund 6000 Mitglieder, die das gesamte Spektrum akademischer Disziplinen abdecken.
11.02.2023
Dissertation „Kompetenzen von Lehrenden im Studienfach Elementare Musikpädagogik“ von Silvia Müller erschienen
Lehrende, die im Studienfach Elementare Musikpädagogik (EMP) an deutschen Musikhochschulen tätig sind, müssen über vielfältige Kompetenzen verfügen, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Überfachliche Kompetenzprofile (z.B. aus dem Bereich der Erwachsenenbildung und Hochschuldidaktik) geben aber nur bedingt Aufschluss über die Anforderungen an EMP-Dozentinnen und -Dozenten.
Um diese Lücke zu schließen, wurde in der vorliegenden Studie ein spezifisches Soll-Kompetenzprofil von Lehrenden im Studienfach EMP entwickelt. Anhand von Interviews mit Expertinnen und Experten sowie einer darauf aufbauenden Fragebogenerhebung wurden die wünschenswerten Kompetenzen identifiziert, strukturiert und gewichtet. Von besonderer Bedeutung ist dabei die neu entwickelte, fachspezifische Struktur des Kompetenzprofils. Die Ergebnisse bieten Impulse für die (Selbst-)Reflexion der Lehre sowie für die Aus- und Fortbildung von Dozentinnen und Dozenten.
18.01.2023
Auszeichnung der Dissertation von Rico Hepp mit dem Sigrid Abel-Struth-Preis
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergibt die WSMP seit 1994 den „Sigrid Abel-Struth-Preis“. Sie würdigt damit hervorragende Arbeiten aus dem Bereich der wissenschaftlichen Musikpädagogik.
Zu den Preisträger:innen gehört die Dissertation von Rico Hepp zum Thema Entsubjektivierung. Zur praxistheoretischen Relevanz ästhetischer Erfahrung im Musikunterricht. Rico Hepp hatte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim in Musikpädagogik promoviert.
Die offizielle Vergabe und Würdigung des Preisträgers erfolgt im Rahmen des Symposiums vom 12.-13. Mai 2023 in Mannheim.