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Johannes Weiss Historisch-informierte Aufführungspraxis Kontakt:
D - 60327 Frankfurt a. M. e-mail: kontakt@johannesweiss.de homepage: www.johannesweiss.de
Der Unterricht findet in Raum 126 statt. |
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Biographie:
Johannes Weiss studierte zunächst Viola da Gamba und Cembalo, bevor er sich dem Sologesang zuwandte. In beiden Disziplinen gewann er zwischen 2001 und 2007 mehrere Kammermusik-Wettbewerbe, u.a. beim „Biagio-Marini-Wettbewerb“ in Neuburg/Donau, beim „Van-Wassenaer-Concours“ in Den Haag, den Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft in Frankfurt am Main und den Alte-Musik-Wettbewerb der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin.
Von 2002 bis 2006 studierte er Gesang bei Hedwig Faßbender an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Als Sänger ist er v.a. der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verbunden. Meisterkurse bei Christoph Prégardien, Emma Kirkby, David Wilson Johnson, Ernst Häfliger und Guillemette Laurens gaben ihm weitere Impulse. Während seiner Studienzeit war Johannes Weiss Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung. 2002 bis 2004 war er Ensemble-Mitglied des Freien Landestheaters Bayern. Danach debütierte er als Hans Scholl (Die Weiße Rose von U. Zimmermann), als Galgenvogel (Die Drei Rätsel von D. Glanert) an der Oper Frankfurt und als Don Ottavio (Don Giovanni) in Wetzlar. Die Weiße Rose wurde bei den Hessischen Theatertagen Wiesbaden mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 2006 war er an der Kammeroper Schloss Rheinsberg engagiert. 2006 debütiert er als Atis (Croesus von R. Keiser) am Staatstheater Wiesbaden und als Learco (Antigona von J. Myslivecek) an der Oper Prag. 2007 interpretierte er die Rollen von Ernst Röbel (Frühlings Erwachen von B. Mernier) am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, des male chorus (The Rape of Lucretia von B. Britten) am l'Athénée Théâtre Louis-Jouvet in Paris und einen Diener (Capriccio von R. Strauss) an der Opéra National de Paris Garnier. 2006-2007 war er Mitglied des Atelier Lyrique der Pariser Oper. 2008 war er als Céix (Alcione von M. Marais) am Odeon Wien und als Mercure/Télème (Les Fêtes d'Hébé von J.Ph. Rameau) am Marktgräflichen Opernhaus zu Bayreuth zu sehen. Als Konzertsänger ist Johannes Weiss v.a. als Solist für die fundierte Interpretation der Musik vor Bach, aber natürlich auch für die gesamte Palette der Oratorien des 18. Jahrhunderts gefragt. |
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