|
|
Prof. Dr. Gerhard Luchterhandt Musiktheorie, Orgel Kontakt: Pleikartsförster Str. 18 a D -
69124 Heidelberg |
|
Biographie:
Prof. Dr. Gerhard Luchterhandt wurde 1964 in Detmold geboren. Studium Mathematik und Geschichte sowie Schulmusik, Kirchenmusik, Musiktheorie/Komposition und Orgel (Konzertexamen) in Marburg und Hannover, u. a. bei Heinz Hennig, Diether de la Motte, Alfred Koerppen und Ulrich Bremsteller. Ergänzende Studien am Mozarteum in Salzburg bei Siegbert Rampe (Cembalo, Hammerflügel). 2007 Promotion über Arnold Schönberg bei Rudolf Frisius (Karlsruhe).
1993–97 war Prof. Dr. Gerhard Luchterhandt Kantor an St. Katharinen in Osnabrück und künstlerischer Leiter des Osnabrücker Bach-Chores. 1997 Wechsel als Kirchenmusiker an die Düsseldorfer Johanneskirche. Dort intensive Konzerttätigkeit mit neuer Musik und Orgelimprovisation als künstlerischen Schwerpunkten. Leitung der Düsseldorfer Johanneskantorei und Gründung des Berger Kammerchores. 1998 veranstaltete Prof. Dr. Gerhard Luchterhandt die „Düsseldorfer Messiaentage“ und führte in den folgenden Jahren das gesamte Bachsche Orgelwerk in der Johanneskirche auf.
Nach einer Lehrtätigkeit für Orgel und Harmonielehre an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover (1990–97) wurde Prof. Dr. Gerhard Luchterhandt 2000 als Professor für Musiktheorie und Orgelimprovisation an die Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg berufen. Seit 2006 ist er deren stellvertretender Rektor.
Veröffentlichungen über Orgelimprovisation und Kirchenmusik sowie über Pepping und Schönberg. Kompositorische Tätigkeit (u. a. Chor-, Orgel- und Kammermusikwerke, Jugendoper „Farmer Giles von Ham“ (UA 1996), Jazzchor-Arrangements) sowie regelmäßige Konzerttätigkeit (Orgel, Orgelimprovisation). Mehrere CD-Produktionen, u. a. mit Orgelwerken und Transkriptionen von Bach, Franck, Reger, Delius, Karg-Elert, Gershwin, Schönberg und Messiaen.
Prof. Dr. Gerhard Luchterhandt unterrichtet seit 2003 an der Musikhochschule Mannheim. |
|