Dr. Martin Grabow

 

Musiktheorie und Gehörbildung

 

Kontakt:

B7, 19

D - 68159 Mannheim

e-mail: Martin_Grabow@gmx.de

 

 

 

 

Martin Grabow studierte Klavier (Martin Dörrie, Hannover) und Musiktheorie (Gesine Schröder, Leipzig). Er hat an verschiedenen Musikhochschulen in Deutschland unterrichtet (UdK Berlin, Hochschule für Musik Franz-Liszt Weimar, FH Osnabrück, Musikhochschule Stuttgart) und ist seit 2010 als Dozent an der Musikhochschule Mannheim beschäftigt. Martin Grabow wurde an der UdK Berlin mit „Untersuchungen zur inneren Verflochtenheit des Lebenswerks von Pierre Boulez“ promoviert – die Bearbeitungstechniken des Komponisten und die Werkgruppe der Notations stehen im Zentrum der Arbeit. Ein Forschungsstipendium des DAAD führte ihn 2005 an die Paul Sacher Stiftung Basel. Neben seiner pädagogischen und wissenschaftlichen Tätigkeit ist er als Pianist und Continuo-Spieler aktiv. Seit 2012 leitet er Netzwerk Amadé und Pre-College an der Musikhochschule Mannheim.

Veröffentlichungen:

„'Encore deux fois plus long': Boulez’ Eigenbearbeitungen der douze notations pour piano“, in: Re-Set. Rückgriffe und Fortschreibungen in der Musik seit 1900, Hrsg. Simon Obert und Heidy Zimmermann, Mainz u.a. 2018.

„Erfindung – Recycling – Neukomposition. Untersuchungen zur inneren Verflochtenheit des Lebenswerks von Pierre Boulez am Beispiel der notations“ (= Mannheimer Manieren. Musik und Musikforschung. Schriften der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim 3), Dissertation, Hildesheim: Olms 2016.

„Gegen den Strich. Zur Bedeutung von Analyse für Reinhard Febels Bearbeitung von BWV 639“; ZGMTH 9/12 (2012).

„Fusion von Musik und Sprache. Pierre Boulez‘ Improvisation I sur Mallarmé“, in: Musiktheorie zwischen Historie und Systematik, Augsburg 2004.

Veröffentlichungen in Vorbereitung:

„Zum Fragment D 513 A von Franz Schubert. Anmerkungen zum Kontext und zu meiner Vervollständigung“, erscheint in: Zeit gestalten (= Festschrift Gesine Schröder - Schriftenreihe der HMT Leipzig), Hrsg. Christoph Hust, Constanze Rora, Martina Sichardt.

„Zur Frage der Tonalität in Lutosławskis frühesten Zwölftonkompositionen“ erscheint im Band Am Rand der TonalitätBrüche – Rekonstruktionen – Nachleben, Hrsg. Volker Helbing, Ariane Jeßulat, Michael Polth, Verlag Königshausen und Neumann.

„Lehren an der ‚Kuhrpfälzischen Tonschule’. Voglers Modulationslehre im aktuellen Theorieunterricht“ erscheint im Kongressbericht zum gmth-Kongress in Berlin 2016.

Artikel „Franz Schubert“, „Henri Pousseur“ und  „Nationaltheaterorchester Mannheim“ erscheinen in: Lexikon des Orchesters, Hrsg. Frank Heidlberger, Gesine Schröder, Christoph Wünsch, Laaber Verlag.

Vorträge:    

„In Zeitlupe und durchs Vergrößerungsglas – Pierre Boulez‘ notations im Instrumentationsunterricht“ 4. Kongress der deutschen Gesellschaft für Musiktheorie (2004), Hochschule für Musik Köln. 

„Ein unvollendeter Sinfoniesatz Mendelssohns. Wie eine Vervollständigung zum Medium der Vermittlung von Musiktheorie werden kann“ 2. Kongress der deutschen Gesellschaft für Musiktheorie (2002), Hochschule für Musik und Theater München.