Prof. Dr. Barbara Busch

 

Musikpädagogik (Musizierpädagogik)

 

Kontakt:

Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim

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D-68161 Mannheim

 

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Dr. Barbara Busch folgte im März 2018 einem Ruf an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, wo sie als Professorin für Musikpädagogik lehrt.

Zuvor war sie ab Oktober 2004 an der Hochschule für Musik Würzburg tätig. Hier lehrte sie als Professorin für Musikpädagogik im Rahmen der künstlerisch-pädagogischen Bachelor- und Masterstudiengänge. Im Vorfeld hatte sie bereits ab Oktober 2001 in gleicher Funktion an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg gearbeitet und im Studienjahr 2002/03 zusätzlich eine Lehrstuhlvertretung an der Hochschule für Musik und Theater München übernommen.

Nach dem Studium zur Diplommusiklehrerin mit den Hauptfächern Querflöte und Querflötenmethodik am Hamburger Konservatorium sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg erwarb Barbara Busch den Titel Magister Artium in den Fächern Historische Musikwissenschaft und Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Ergänzende Studien führten sie u.a. an die University of California Los Angeles. Es folgte das Erste Staatsexamen für das Höhere Lehramt mit den Unterrichtsfächern Musik und Pädagogik, das sie an den Universitäten Hamburg und Münster ablegte. Das Referendariat und Zweite Staatsexamen absolvierte sie in Nordrhein-Westfalen. Ihre Promotion an der Universität Hamburg zur Dr. phil. erfolgte mit einer Arbeit über „Berthold Goldschmidts Opern im Kontext von Musik- und Zeitgeschichte“, die im Jahr 2000 mit dem Hamburger Wissenschaftspreis Kurt-Hartwig-Siemers ausgezeichnet wurde.

In zahlreichen Lexikon-, Buch- und Zeitschriftenbeiträgen untersucht Barbara Busch sowohl musikpädagogische als auch musikwissenschaftliche Themen. Besondere Beachtung fanden ihre Monographie über das Opernschaffen Berthold Goldschmidts sowie die von ihr herausgegebenen Bände „Einfach musizieren!? Studientexte zur Instrumentalpädagogik“ (32014) und „Grundwissen Instrumentalpädagogik. Ein Wegweiser für Studium und Beruf“ (2016).

Barbara Buschs beruflicher Werdegang ist durch die enge Verbindung von Theorie und Praxis geprägt. So leitete sie parallel zur Fertigstellung ihrer Dissertation das Lektorat des Musikverlags Heinrichshofen’s. Im Mittelpunkt stand die Prüfung von Manuskripten unter didaktischen, musikwissenschaftlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Als Querflötenlehrerin arbeitete sie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Einzel- und Gruppenunterricht. Diese Lehrerfahrungen ergänzte sie durch ihre Tätigkeit am Bonner Liebfrauen-Gymnasium, wo sie Musik und Erziehungswissenschaft unterrichtete. Im Mittelpunkt standen hier ihre Initiativen zur Integration neuer Medien in den schulischen Alltag sowie die Realisierung fach- und altersübergreifender Lehr-Lern-Projekte. Als freie Rundfunkjournalistin realisierte sie Musikfeatures u.a. für den Bayerischen Rundfunk sowie für den Westdeutschen Rundfunk und organisierte schulpädagogische Radioprojekte. Darüber hinaus erstellte sie verschiedene Ausstellungen und war zudem Mitglied des Kuratoriums für die Ausstellung „100 Jahre akademische Bildung von Frauen in Bayern“. Als umfangreichstes Projekt ist die im Auftrag der Komischen Oper Berlin konzipierte und für die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg neu produzierte Wanderausstellung über den Komponisten Berthold Goldschmidt hervorzuheben, die u.a. in der Bremer Glocke sowie in der Synagoge der Stadt Erfurt zu sehen war und von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in der Münchener Residenz gezeigt wurde.

Auch als Professorin für Musikpädagogik orientiert sich Barbara Busch in Forschung und Lehre an der Verknüpfung pädagogisch-praktischer mit wissenschaftlichen Fragestellungen. So sind Lehrveranstaltungen zum musikpädagogischen Basiswissen grundsätzlich mit dem Gedanken verbunden, welche didaktischen Konsequenzen sich aus dem Fachwissen für den Unterrichtsalltag ergeben; im Zentrum der Lehrerausbildung stehen das spätere musikpädagogische Berufsfeld sowie die dafür relevanten Wissenschaftsbereiche. Dieser Prämisse folgte auch der „Tag der Musikpädagogik“, den Barbara Busch 2007 ins Leben rief und bis 2018  gemeinsam mit ihrer Kollegin Prof. Barbara Metzger mit bundesweiter Resonanz durchführte.

Im Rahmen der Akademischen Selbstverwaltung engagierte sie sich an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg als Frauenbeauftragte; an der Hochschule für Musik Würzburg wirkte sie u.a. an der Reformierung der Studiengänge mit und war von 2014 bis 2018 als Studiendekanin aktiv. Im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft künstlerisch-pädagogischer Studiengänge der Hochschulrektorenkonferenz“ vertrat sie die Würzburger Musikhochschule ebenso wie in der „Arbeitsgemeinschaft der Leitenden musikpädagogischer Studiengänge“ (ALMS), deren stellvertretende Vorsitzende sie von 2004 bis 2016 war. Im Februar 2016 wurde sie in den Vorstand der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen gewählt.

Als Expertin für instrumentaldidaktische Themen sowie für die Querverbindungen zwischen Elementarer Musikpädagogik und Instrumentalpädagogik ist Barbara Busch international als Referentin und Workshopleiterin aktiv und in Drittmittelprojekte involviert. So war sie neben ihrer Fortbildungstätigkeit im deutschsprachigen Raum maßgeblich an der Konzeption und Umsetzung des instrumentalpädagogischen Fortbildungsprogramms „Sur-Sangam“ für indische Musikschullehrende im Auftrag des Goethe-Instituts Kalkutta beteiligt, das in den Jahren von 2009 bis 2012 durchgeführt wurde. Von 2010 bis 2013 evaluierte sie im Auftrag der Bayerischen Musikakademie Hammelburg das Pilotprojekt „WIM – Wir musizieren“, in dessen Zentrum der musikpraktische Unterricht für alle Kinder des ersten und zweiten Schuljahres an sechs fränkischen Grundschulen stand. Um den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule für Musik Würzburg explizit zu fördern, wurde u.a. Corina Nastoll als Studentin bzw. Absolventin des Hauses in die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projektes eingebunden.

Seit 2013 widmet sich Barbara Busch besonders Singförderprojekten. Im Auftrag der Crespo-Foundation Frankfurt/M. leitete sie von 2013 bis 2014 die wissenschaftliche Begleitung des Programms „PrimacantaKita“ und konzipierte gemeinsam mit Silvia Müller die gleichnamige Fortbildung für pädagogische Fachkräfte, die ihre eigenen musikbezogenen Fertigkeiten weiterentwickeln wollen und zum Singen mit Kindern qualifiziert werden (Helbling 2014). Aus dieser Tätigkeit entstand 2014 eine Kooperation mit dem Deutschen Chorverband. Seitdem leitet Barbara Busch in diesem Rahmen die wissenschaftliche Begleitung der Initiative „Die Carusos“. Gemeinsam mit Silvia Müller wirkte sie u.a. an der Entwicklung des Liederbuches „Alle Lieder sind schon da“ (Helbling 2016) mit, verschriftlichte die Konzeption der Carusos-Fortbildung für Pädagogen zum Singen im Alltag mit Fünf- bis Achtjährigen und stellte Materialien für die Carusos-Fachberater-Qualifizierung zusammen.

 

Schriftenverzeichnis

Monographien, Sammelbände (Auswahl)

Busch, B. / Müller, S. (Hg.): Alle Lieder sind schon da. Handbuch für das tägliche Singen in der Kita. Innsbruck u.a.: Helbling 2018

Busch, B. (Hg.): Grundwissen Instrumentalpädagogik. Ein Wegweiser für Studium und Beruf. Wiesbaden: Breitkopf & Härtel 2016

Busch, B. / Müller, S.: Im Kita-Alltag singen. Konzeption der Fortbildung PrimacantaKita für pädagogische Fachkräfte. Innsbruck u.a.: Helbling 2014

Busch, B. (Hg.): Spielraum Instrument. Neue Studientexte zur Instrumentalpädagogik. Augsburg: Wißner 2014

Busch, B. / Henzel, C. (Hg.): Kindheit im Spiegel der Musikkultur. Eine interdisziplinäre Annäherung. Augsburg: Wißner 2012

Busch, B. (Hg.): Sidney Corbett. Einblicke in sein kompositorisches Schaffen. Oldenburg: BIS 2011

Busch, B. (Hg.): Einfach musizieren!? Studientexte zur Instrumentalpädagogik. Augsburg: Wißner 2008 (3. Aufl. 2014)

Busch, B.: Felix Mendelssohn Bartholdy und Berthold Goldschmidt: Zwei Klassiker ihrer Zeit (= Oldenburger Universitätsreden Nr. 155). Oldenburg: BIS 2004

Busch, B.: Berthold Goldschmidts Opern im Kontext von Musik- und Zeitgeschichte (= Oldenburger Beiträge zu Jüdischen Studien, Bd. 8, hg. v. A. Bodenheimer u.a. mit dem Vorstand des Seminars Jüdische Studien und dem Dekan des Fachbereichs 3). Oldenburg: BIS 2000

Busch, B. (Hg.): Wolfgang-Andreas Schultz. Texte und kommentiertes Werkverzeichnis. Hamburg: von Bockel 1998

 

Aufsätze, Artikel (Auswahl)

Busch, B.: Unterrichtsgestaltung. In: Handbuch Musikpädagogik, hg. v. M. Dartsch u.a., Münster: Waxmann 2017 (Druck i.V.)

Busch, B. / Metzger, B.: Musizieren verbindet Generationen. Anregungen zum intergenerativen Musizieren. In: Üben & Musizieren, 34 (2017), H. 2, S. 50-52

Busch, B. / Beyrer, V. / Decker, M. / Krieger, S.: Was ist guter Instrumentalunterricht? Die Heterogenität von Lernenden verlangt keinen speziellen, sondern guten Unterricht! In: impuls:vlk, Feldkirch 2017, S. 23-27.

Online: http://vlk.ac.at/publications/IMPULS_VLK/Impulsvlk_3-2017_Gesamtdokument.pdf

Busch, B. / Müller, S.: Plädoyer für das Singen im Kita-Alltag. Musikpädagogische Anmerkungen zur Entwicklung und Vermittlung eines vielfältigen Liedrepertoires. In: Frühe Bildung. Interdisziplinäre Zeitschrift für Forschung, Ausbildung und Praxis, 5. Jahrgang, Heft 3, 2016, S. 142-149

Busch, B. / Henzel, C. / Münch, T.: Partizipation am Musikleben – aus Genderperspektive. In: Diskussion Musikpädagogik, 1. Quartal 2016, Heft 69, S. 4-6 (Vorwort zum Themenheft)

Busch, B.: Vom Glück, Briefe zu schreiben. Johanna Kinkel als musikpädagogische Akteurin. In: Musizieren und Glück. Perspektiven der Musikpädagogik, hg. v. K. Bradler u.a., Mainz: Schott 2015, S. 39-53

Metzger, B. /Busch, B: Mit älteren Menschen im Sinne der Elementaren Musikpädagogik musizieren. Ein Aufgabenfeld auch für Instrumentalpädagogen. In: Spielraum Instrument. Neue Studientexte zur Instrumentalpädagogik, hg. v. B. Busch, Augsburg: Wißner 2014, S. 55-73

Busch, B.: Die Qualitätssicherung. Was macht gute Orientierungsangebote aus? In: Spielraum Instrument. Neue Studientexte zur Instrumentalpädagogik, hg. v. B. Busch, Augsburg: Wißner 2014, S. 77-89

Busch, B.: Mit Musik wäre vieles besser!? Zur Bedeutung musikalischer Bildung für die Entwicklung des Kindes. In: Spielraum Instrument. Neue Studientexte zur Instrumentalpädagogik, hg. v. B. Busch, Augsburg: Wißner 2014, S. 45-53

Busch, B.: Fluch oder Segen? Anmerkungen zur Kindorientierung in der Instrumentalpädagogik. In: Kindheit im Spiegel der Musikkultur. Eine interdisziplinäre Annäherung, hg. v. B. Busch u. C. Henzel, Augsburg: Wißner 2012, S. 143-155

Busch, B. / Metzger, B.: Wie sieht ein zeitgemäßes instrumentalpädagogisches Studium aus? Eine Antwort in fünf Thesen. In: Der Würzburger Tonkünstlerverband. Geschichte – Gegenwart – Zukunft, hg. v. C. Henzel u. S. Zeller, Würzburg: Königshausen & Neumann 2011, S. 165-169

Busch, B. / Metzger, B.: Arbeitsweisen der Elementaren Musikpädagogik. Grundgedanken der Elementaren Musikpädagogik als Anstoß für den propädeutischen Instrumentalunterricht in der Grundschule. In: Jeki elementar. Grundlagen, Materialien, Ideen, hg. v. S. Dues u.a., Mainz u.a.: Schott 2011, S. 39-49

Busch, B. / Erben, E.: Anfangsunterricht ohne Lehrwerk. Fünf Ideen aus der Praxis für die Praxis. In: Üben & Musizieren, 23 (2010), H. 6, S. 30-35

Busch, B. / Metzger, B.: Orientierungsangebote für Kinder ab 5 Jahren unter Berücksichtigung des frühen Instrumentalunterrichts. In: Bildungsplan für die Elementarstufe / Grundstufe, hg. v. Verband deutscher Musikschulen, Bonn: VdM 2010, S. 65-72

Busch, B.: Einfach musizieren!? Instrumentaler Gruppenunterricht in der Grundschule. In: Jedem Kind (s)ein Instrument. Die Musikschule in der Grundschule, hg. v. T. Greuel u.a., Aachen: Shaker 2010, S. 71-84

Busch, B.: Koechlin, Charles. In: Lexikon der Flöte, hg. v. A. Adorján u. L. Meierott, Laaber: Laaber 2009, S. 451f.

 

Busch, B.: Jarnach, Philipp Raphael. In: Lexikon der Flöte, hg. v. A. Adorján u. L. Meierott, Laaber: Laaber 2009, S. 423f.

 

Busch, B.: Querflöte – Schulen. In: Lexikon der Flöte, hg. v. A. Adorján u. L. Meierott, Laaber: Laaber 2009, S. 632-640

 

Busch, B.: Berthold Goldschmidts Bühnenschaffen im Kontext der zwanziger und dreißiger Jahre. In: ‚Wohin geht der Flug? Zur Jugend’ Franz Schreker und seine Schüler in Berlin, hg. v. M. Böggemann u. D. Schenk, Hildesheim u.a.: Olms 2009, S. 75-95

 

Busch, B.: Musikunterricht zwischen Magie und Motivationsmangel. Unterrichtspraktische Ideen zum Phänomen der Ein-Ton-Musik. In: Stimme(n). Kongressbericht. 26. Bundesschulmusikwoche Würzburg 2006, hg. v. H. Bäßler u. O. Nimczik, 2008, S. 31-39

 

Busch, B.: Künstler oder Pädagoge? Ein Rollenkonflikt begleitet die Professionalisierung der Instrumentalpädagogik“. In: Künstler als Pädagogen. Grundlagen und Bedingungen einer verantwortungsvollen Instrumentaldidaktik, hg. v. F. Grimmer u. W. Lessing, Mainz: Schott 2008, S. 141-154

 

Busch, B.: Motiviert oder einfach nur mutti-viert? Leitgedanken für den Flötenunterricht – nicht nur mit Kindern“. In: Flöte aktuell 2007, H. 2, S. 27-30

 

Busch, B.: Rollentausch. Jugendliche als KonzertpädagogInnen. In: Musik und Bildung 2007, H. 2, S. 36-40

 

Busch, B.: Der Körper als Spielapparat. Vom Umgang mit spieltechnisch-musikalischen Herausforderungen im Anfangsunterricht einst und heute. In: Üben & Musizieren, 24 (2007), H. 1, S. 20-25

 

Busch, B.: Kurt Jooss und Berthold Goldschmidt im englischen Exil. Auf den Spuren eines verloren geglaubten Werkes: Chronica. In: Musiktheater im Exil der NS-Zeit. Bericht über die internationale Konferenz am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg 3. bis 5. Februar 2005, hg. v. P. Petersen u. C. Maurer Zenck, Hamburg: von Bockel 2007, S. 116-140

 

Busch, B.: Der Leistungsbegriff als Impuls für die musikpädagogische Forschung? In: Diskussion Musikpädagogik, 2005, H. 28, S. 48-56

 

Busch, B.: Cello, du warst eine Göttin für mich. Musikerziehung von Frauen zwischen Hindernissen und Hoffnungen. In: Üben & Musizieren, 22 (2005), H. 5, S. 28-34

 

Busch, B.: Mit Ausdauer und bei guter Anleitung läßt sich alles erlernen. Paul Dessau als Pionier des elementaren Komponierens mit Kindern. In: Fokus Deutsches Miserere von Paul Dessau und Berthold Brecht. Festschrift Peter Petersen zum 65. Geburtstag, hg. v. N. Ermlich Lehmann u.a. Hamburg: von Bockel 2005, S. 267-285

 

Busch, B.: Von musikalischen Mäusen, Bären und Hasen. Zur visuellen Gestaltung von Instrumentalschulen. In: Üben & Musizieren, 20 (2003), H. 4, S. 15-23

 

Busch, B.: Musik für Flöte aus dem Busoni-Kreis. In: Flöte aktuell, 2002, H. 4, S. 40-43 (Teil I) sowie Flöte aktuell, 2003, H. 1, S. 39-41 (Teil II)

Busch, B.: Wenn die Psychologie der Pädagogik den Weg weist. Instrumentalschulen aus lernpsychologischer Perspektive. In: Üben & Musizieren, 19 (2002), H. 3, S. 12-18

Busch, B.: Nico Kaufmann. Der verschwiegene Horowitz-Schüler. In: Piano News, 2001, H. 3, S. 34-39

Busch, B.: British composer of German birth ... Anmerkungen zur Rezeption des Komponisten Berthold Goldschmidt. In: Jahrbuch 14, hg. v. der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München, Schaftlach: Oreos 2000, Bd. 2, S. 701-718

Busch, B.: Sidney Corbett. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, hg. v. L. Finscher, Kassel/Stuttgart: Bärenreiter/Metzler 2000, Bd. 4, S. 1550f.

Busch, B.: Musik für Flöte Solo. In: Handbuch der Flöte, hg. v. G. Busch-Salmen u. A. Krause-Pichler, Kassel: Bärenreiter 1999, S. 244-253

Busch, B.: Berthold Goldschmidt. In: Das große Lexikon der Musik, hg. v. M. Honegger u. G. Massenkeil, Neufassung, Stuttgart: Metzler 1996, Bd. 2, S. 273f.

 

Ergebnisse musizierpädagogischer Drittmittelprojekte

Generationen musizieren miteinander

Anna Haag Mehrgenerationenhaus Stuttgart (Laufzeit: 2009-2010)

Busch, B. u.a.: Konzeption intergenerativer musikpädagogischer Arbeit am Anna Haag Mehrgenerationenhaus Stuttgart. Würzburg 2010

Unter dem Motto „Generationen musizieren miteinander“ sollte die intergenerative musikpädagogische Arbeit am Anna Haag Mehrgenerationenhaus Stuttgart vertieft sowie weiter erprobt und nachhaltig verankert werden. Das vorgelegte Konzept verbindet musikpädagogische Praxiserfahrungen mit den personellen Möglichkeiten und sonstigen Rahmenbedingungen, die das Mehrgenerationenhaus bietet.

 

WIM – wir musizieren

Bayerische Musikakademie Hammelburg (Laufzeit: 2010-2012)

Busch, B. / Nastoll, C.: WIM begeistert. Abschlussbericht (Kurzfassung) der wissenschaftlichen Evaluation der Pilotphase des Projekts WIM – wir musizieren. Würzburg 2012

Busch, B. / Nastoll, C.: WIM begeistert. Abschlussbericht der wissenschaftlichen Evaluation der Pilotphase des Projekts WIM – wir musizieren. Würzburg 2013 (Online: http://www.musikakademie-hammelburg.de/index.php?id=152)

Der Bericht ist im Kontext der wissenschaftlichen Evaluation des Projekts WIM –wir musizieren entstanden. Er dokumentiert die zweijährige Pilotphase einer Kooperation zwischen sieben fränkischen Grundschulen und örtlichen Musikinstitutionen, die das Ziel verfolgte, allen Kindern der beteiligten Grundschulklassen instrumentenbezogene, musikpraktische Erfahrungen zu ermöglichen.

Die Evaluationsergebnisse, die den Projektteilnehmenden bereits im Frühjahr 2012 zugänglich gemacht worden sind, können unter dem Motto „WIM begeistert“ zusammengefasst werden. Somit ist die Fortführung des Projekts zu unterstützen. Dass dabei allerdings die eine oder andere Modifikation vorgenommen werden sollte, ergibt sich geradezu zwangsläufig aus dem Wesen eines Pilotprojektes, das von Beginn an den Anspruch erhob, sich – trotz der konzeptionellen Vorüberlegungen – im konkreten pädagogischen Handeln entwickeln zu dürfen: „Wege entstehen beim Gehen.“ Die in diesem Bericht zusammengetragenen Einsichten mögen ein „Weitergehen“ konstruktiv begleiten.

 

PrimacantaKita

Crespo Foundation, Frankfurt/M. (Laufzeit: 2013-2014)

Busch, B. / Müller, S.: Im Kita-Alltag singen. Konzeption der Fortbildung PrimacantaKita für pädagogische Fachkräfte. Innsbruck u.a.: Helbling 2014

Im Auftrag der Frankfurter Crespo Foundation wurde in Zusammenarbeit mit Kita-Fachkräften und Lehrenden der Elementaren Musikpädagogik die Konzeption der Fortbildung PrimacantaKita entwickelt. Es handelt sich um ein Angebot für pädagogische Fachkräfte, die ihre eigenen musikbezogenen Fertigkeiten weiterentwickeln und zum Singen mit Kindern im Kita-Alltag qualifiziert werden sollen.

 

Die Carusos

Deutscher Chorverband, Berlin (Laufzeit seit 2014)

Blickle, Steffen u.a.: Alle Lieder sind schon da. Das Kinderliederbuch der Carusos. Wissenschaftliche Begleitung durch Barbara Busch und Silvia Müller. Innsbruck u.a.: Helbling 2016

Busch, B. / Müller, S. (Hg.): Alle Lieder sind schon da. Handbuch für die pädagogische Praxis (zum Carusos-Kinderliederbuch). Innsbruck u.a. Helbling 2018

Busch, B. / Müller, S.: Carusos-Fachberater-Qualifizierung. Materialien für Veranstalter – Dozenten – Teilnehmer. Im Auftrag des Deutschen Chorverbandes e. V. Berlin 2017

Mit der Initiative Die Carusos des Deutschen Chorverbands wird das Ziel verfolgt, das Singen mit Kindern im Kita-Alter zu fördern. Dementsprechend umfasst die Initiative mehrere Bestandteile, die von einer Kindergarten-Zertifizierung über Fortbildungsangebote für ErzieherInnen bis hin zur Bereitstellung einer Liederdatenbank reichen.

Vor diesem Hintergrund besteht seit Oktober 2014 eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Würzburg: Der DCV beauftragte Barbara Busch mit der wissenschaftlichen Begleitung verschiedener Bereiche der Carusos-Initiative. Grundlegende Aufgaben bilden u.a. die Systematisierung, Ausdifferenzierung und Überprüfung der Bestandteile der Carusos-Initiative. Dabei leitet der Design-Based Research-Ansatz die Forschungsarbeiten.